SV Wilhelmshaven

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ewigfan
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon ewigfan » 30.10.2016 20:04

ich würde sogar noch Cloppenburg dazu nehmen. mir sind spiele gegen die o.g tausendmal lieber, als gegen Doppelnamen Dörfer und Konstrukte, bei deren Erwähnung sich mir schon die nackenhagre aufstellen.
ewig währt am längsten!

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Toni Tore 2002
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Toni Tore 2002 » 31.10.2016 13:57

ewigfan hat geschrieben:ich würde sogar noch Cloppenburg dazu nehmen. mir sind spiele gegen die o.g tausendmal lieber, als gegen Doppelnamen Dörfer und Konstrukte, bei deren Erwähnung sich mir schon die nackenhagre aufstellen.

:!:
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Uwe
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Uwe » 31.10.2016 21:51

Nö! Wenn wir eine steigende Zahl an Stammzuschauern haben wollen (wie gerade der Fall ist) muss alles so bleiben wie es derzeit ist!
VfB Oldenburg Sonntag, 6. Oktober 1991 15:00 Uhr VfL OS
1 : 0 Radek Drulák 19. 1 : 1 Ralf Balzis 29. 2 : 1 Jörg Wawrzyniak 33. 3 : 1 Radek Drulák 40. 4 : 1 Thomas Gerstner 74. 5 : 1 Carsten Linke 76. 6 : 1 Michail Rousajew 85.
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Soccer_Scientist
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Soccer_Scientist » 22.11.2016 17:13

Der SVW plant angeblich schon für die Regionalligasaison 2017/18. Der NFV ist damit noch nicht so einverstanden.

Aber das hier zeugt von einer fast gesunden Portion Selbstbewusstsein bei den Barsinghausenern:

NFV-Präsident Gehlenborg betont zwar, mit dem SVW eine „realistische Verhandlungsbasis“ anzustreben. Was er darunter konkret versteht, bleibt jedoch offen. Unerwähnt bleibt auch von ihm, ob er eine Wiedergutmachungsforderung des SVW dem Grunde nach anerkennt. Das solle alles noch bis Ende dieses Jahres geklärt werden, so die Einlassung des Verbandspräsidenten. Dagegen lässt der Verweis von Gehlenborg auf die dem Grunde nach berechtigten und nach wie vor ausstehenden Zahlungen der Ausbildungsentschädigungen an die beiden argentinischen Vereine, aufhorchen; denn bekanntlich ist der BGH in seiner schriftlichen Urteilsbegründung – im Gegensatz zum OLG Bremen, das die Forderung auf Zahlung der Ausbildungsentschädigungen in seinem Urteil wegen Verstoß gegen nationales und EU-Recht für unrechtmäßig erklärt hat – auf die Feststellung des OLG Bremen zu dieser Frage nicht explizit eingegangen, ohne dieser entgegen getreten zu sein.

Handelt es sich also bei der Äußerung von Gehlenborg um eine bewusste Provokation, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken? Oder meint der NFV-Chef die Position der argentinischen Vereine auf Kosten des SVW betonen zu müssen? Es wird Zeit, dass DFB und NFV ihre Rechtsauffassung konkreter erklären, um für beide Seiten Planungssicherheit zu ermöglichen.


http://diefussballecke.de/index.php?nwsid=808&nws_s=1
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Frank aus Oldb » 22.11.2016 18:27

...Der SVW plant angeblich schon für die Regionalligasaison 2017/18...

nicht angeblich, tun die. und auch schon für die 3. liga 2018/19
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Dino
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Dino » 22.11.2016 19:41

Soccer_Scientist hat geschrieben:Der SVW plant angeblich schon für die Regionalligasaison 2017/18. Der NFV ist damit noch nicht so einverstanden.

Aber das hier zeugt von einer fast gesunden Portion Selbstbewusstsein bei den Barsinghausenern:

Dagegen lässt der Verweis von Gehlenborg auf die dem Grunde nach berechtigten und nach wie vor ausstehenden Zahlungen der Ausbildungsentschädigungen an die beiden argentinischen Vereine, aufhorchen;


http://diefussballecke.de/index.php?nwsid=808&nws_s=1


Ich halte so einige Verbandsfürsten für geradezu unheilbar gesund. Die brauchen offenbar noch etliche Schläge mit Justitias Holzhammer vor die Birne, bis bei denen der Groschen zumindest pfennig- oder centweise fällt.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Kane » 22.11.2016 21:03

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gerne behalten.

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Godzilla77
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Godzilla77 » 22.11.2016 23:22

Diese recht schwachbewaffelte Propaganda die der SVW z.Zt. fährt ist an Peinlichkeit unübertroffen. (Sind die jur. Fachkräfte nicht in der Lage die Urteile zu bewerten, oder will man es nicht?)
Statt irgendwelche Apologeten in den Ring zu schicken, welche auf der Fußballecke keiner noch so überheblichen Naivität abhold sind, sollte der SVW mal endlich zusehen in den Kreis des Sports zurückzukehren, statt sich weiter als Fußballkaputtmacher zu generieren.
Hier bin ich, mal ausnahmsweise, voll auf der NFV/NoFV/DFB/FIFA/CAS-Seite.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Johann Ohneland » 22.11.2016 23:26

So wenig ich den SVW mag, aber hier kann es aus rechtsstaatlicher Perspektive kaum zwei Meinungen geben. Die Verbände haben geglaubt, über dem nationalen und internationalen Recht zu stehen. Dies holt sie nun völlig zu Recht ein. Dementsprechend ist es Zeit, dass NFV und DFB auf den Boden der deutschen Gesetze zurückkommen. Bisher hat sich die Argumentation von Naraschewski in jedem Fall als haltbar erwiesen. Dementsprechend sind es die Verbände, die sich bewegen müssten.
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Godzilla77
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Godzilla77 » 23.11.2016 23:27

Sehe ich halt komplett anders. Die "rechtsstaatliche Perspektive" sagt nur aus, dass der Zwangsabstieg, welcher im Nachgang des sportlichen Abstieges verbandsseitig verhängt wurde, so nicht korrekt ist. Der BGH hat die weiteren Ausführungen des OLG Bremen ausdrücklich nicht bewertet. Daher kann es hier sehr wohl (mindestens, wenn nicht mehr als...) zwei Meinungen geben.
Die Argumentation von Naraschewski (ein Top-Anwalt, ohne Frage) hat sich nur bedingt als haltbar erwiesen. Hat immerhin gereicht den SVW noch so eben über Wasser zu halten.
Wer wie der SVW damals, mit international organisierten Fußballprofis arbeitet, der muss dann halt auch die Konsequenzen gegenwärtigen.
Übrigens: Die Verbände haben nationales und internationales Recht in diesem Fall umgesetzt. Die (ausser vom SVW und ein halbes Dutzend Juristen ohne sachverständigen Hintergrund) internationale Sportgerichtsbarkeit wird von allen Verbänden und ihren Vereinen weltweit anerkannt.

Interessant ist ja auch, dass ausser dem SVW und seinen Zuschreibern (und uns hier), kein Schwein mehr überhaupt in bemerkenswerter Weise diesen Fall noch reflektiert.

we will see...
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Südschwede » 23.11.2016 23:44

Godzilla77 hat geschrieben:Interessant ist ja auch, dass ausser dem SVW und seinen Zuschreibern (und uns hier), kein Schwein mehr überhaupt in bemerkenswerter Weise diesen Fall noch reflektiert.

Ich nehme es immer sehr vergnügt zur Kenntnis, wenn der SVW-Hofberichterstatter aus St. Augustin mal wieder über die Homepage und den Presseverteiler des SVW einen seiner von stringenter Objektivität geprägten Artikel ins deutsche Internet streut. :mrgreen:
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Johann Ohneland » 24.11.2016 00:29

Das nichts berichtet oder reflektiert wird, hängt wohl eher damit zusammen, dass momentan kaum etwas passiert. Ist jetzt kein Grundlage für die Bewertung über die Sache an sich. Man befindet sich eher in einer zivilrechtlich üblichen Phase des Aushandelns.

Der BGH hat die Ausbildungsentschädigungsfrage nicht behandelt, weil materielle Fragen gar nicht mehr in Betracht gezogen werden mussten, da das Problem bereits formell "gelöst" war. Fand ich persönlich etwas enttäuschend, da es meiner Meinung nach wünschenswert gewesen wäre, dass hier die Vereinbarkeit mit EU-Recht überprüft wird, gerade weil es sich um einen professionellen Fußballer gehandelt hat. Der Sport hat sich seit Jahren zu einem reinen Wirtschaftsbetrieb entwickelt, tut aber rechtlich noch so, als Spiele man da um die goldene Ananas und ein bißchen Ehrenamt.

Zusätzlich ist es so, dass das OLG Bremen mehr als deutlich gemacht hat, dass die Sportsgerichtbarkeit in diesem Fall die Mindestanforderungen an ein faires Verfahren nicht erfüllen konnte, weswegen (auch) der Gang zu einem ordentlichen Gericht als zulässig erkannt wurde. Die Verbände haben sich selbst gegebenes nationales und internationales Recht umgesetzt (und das auch noch fehlerhaft), aber kein geltendes staatliches oder supranationales Recht.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Dino » 24.11.2016 00:31

Godzilla77 hat geschrieben:Sehe ich halt komplett anders. Die "rechtsstaatliche Perspektive" sagt nur aus, dass der Zwangsabstieg, welcher im Nachgang des sportlichen Abstieges verbandsseitig verhängt wurde, so nicht korrekt ist. Der BGH hat die weiteren Ausführungen des OLG Bremen ausdrücklich nicht bewertet.
Übrigens: Die Verbände haben nationales und internationales Recht in diesem Fall umgesetzt. Die (ausser vom SVW und ein halbes Dutzend Juristen ohne sachverständigen Hintergrund) internationale Sportgerichtsbarkeit wird von allen Verbänden und ihren Vereinen weltweit anerkannt.
.


@Godzilla:
Du liegst hier in beiden Punkten falsch. Dass der BGH die Ausführungen des OLG Bremen zur Unvereinbarkeit der geforderten "Ausbildungsvergütung" (und der Art ihrer Ermittlung) mit deutschem und EU-Recht in seiner Urteilsbegründung nicht anspricht, heißt nicht, dass die rechtliche Bewertung des OLG Bremen nicht schon längst rechtsfest ist. Es bedeutet nur, dass auch ohne ein Eingehen auf diese Thematik die Sanktionierungen des SVW durch den DFB / NFV keine Rechtsgrundlage hatten und somit rechtlich unzulässig waren.
Die Verbände habe somit zumindest auch kein nationales Recht, sprich deutsches oder EU-Recht umgesetzt oder versucht durchzusetzen.
Das System der von tatsächlichen Kosten völlig abgehobenen Pauschalierung von "Ausbildungsvergütung" in Abhängigkeit von der Spielklasse des aufnehmenden Vereins ist rechtlich in Deutschland und in der EU mausetot.
Der "internationalen Sportgerichtsbarkeit" (dem Internationalem Court of Arbitration) wurde mit dem Pechstein-Urteil (angeblicher Dopingfall diese Eisschnelläuferin) vom BGH bescheinigt, dass sie nicht die Mindestvoraussetzungen für eine unabhängige Gerichtsbarkeit erfüllt (deutlich nicht neutral, sondern verbändelastig zusammengesetzt) und somit von der ordentlichen (staatlichen) Justiz in ihrer gegenwärtigen Gestaltung nicht anerkannt wird.
Das alles ist seit längerer Zeit bekannt; man sollte es endlich mal zur Kenntnis nehmen.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Godzilla77 » 25.11.2016 22:55

Hallo Dino:

Das das CAS/die Verbände nationales deutsches Recht oder EU-Recht umgesetzt hat habe ich auch nicht geschrieben.
Das ist eine Ehrengerichtsbarkeit.
Die tatsächliche Höhe der Ausbildungsentschädigung ist zu hinterfragen. Die Ausbildungsentschädigung als solche nicht. Da mögen sich deutsche Rechtsreferenten gerne äußern. Aber sich als juristisches "Nordkorea" in einer funktionierenden Welt des Sportrechts aus allen Zusammenhängen auszuklinken ist fernab jeder Realität.
Ausbildungsvergütungen werden in der freien Wirtschaft wie selbstverständlich bezahlt. Warum soll das im Sport als Wirtschaftsbetrieb (der Fall SVW betrifft ja Spieler mit Profi-Vertrag) anders sein?

Wie auch immer. Ich will von solchen "Dirty-Playern" wie dem SVW im Fußball nix mehr hören und sehen. Diese Figuren haben dem Fußball, und auch dem VfB (dessen Ausbildungskonzept ja auch direkt angegriffen ist-der SVW selbst ist ja nicht in der Lage eine wirkliche Jugend- und Ausbildungsarbeit nachhaltig zu leisten) geschadet.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Dino » 25.11.2016 23:02

@Godzilla:
Wenn ich mich zur Rechtslage in Sachen SVW versus Verbände auslasse, dann hat das nichts mit irgendwelchen Sympathien für den SVW zu tun.
Für die Verbände von der FIFA bis runter zum NFV habe ich allerdings auch keinerlei Sympathien. Das sind in meinen Augen Organisationen, die einen an die Mafia erinnern.
Und mit dem CAS und dem internationalen Sportrecht liegst Du schlichtweg falsch.
Die liegen mit ihren Urteilen und Verfahrensweisen weit jenseits vom geltenden und längst auch höchstrichterlich definierten deutschem und EU-Recht. Und da können sich die Herrn der Verbände nur fügen oder weiterhin blutige Nasen holen.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Oldenburger79 » 29.11.2016 13:35

Es ist doch trotzdem fraglich ob der SV Wilhelmshaven jetzt ausgerechnet wieder in die Regionalliga eingegliedert werden sollte. Eine Liga höher wäre okay, aber nicht drei.
Wenn man seinen Job verliert und dann dagegen klagt kann man im Falle des Sieges wieder eingestellt werden. Aber man bekommt doch dann auch nicht seine Wohnung zurück wenn man diese inzwischen durch eigenes Verschulden verloren hat.

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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Blaue Elise » 11.12.2016 21:06

Der SV Wilhelmshaven prozessiert seit Jahren gegen alle Fußball-Instanzen - und hat vor dem BGH Recht bekommen. Doch der Streit geht weiter. Ein Schlichtungsgespräch hat wohl wenig Aussicht auf Erfolg.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/SV-Wilhelmshaven-kaempft-weiter-fuer-sein-Recht,sportclub7978.html
Die haben mich als Aushilfe eingestellt, ich bin da die kleinste Nummer und Heinz Wäscher guckt mich mit dem Arsch nicht an! (Peter Schlönzke)

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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Dino » 11.12.2016 21:41

Für jemandem, dem der BGH gerade einen erheblichen Rechtsverstoß unter Außerachtlassung der eigenen Verbandsstatuten attestiert hat, tritt Herr Gehlenborg reichlich selbstbewusst, um nicht zu sagen unbelehrbar auf.
Wenn er meint, aus dem von ihm erheblich mitzuverantwortenden rechtswidrigen Verhalten des Norddeutschen FV würden sich keinerlei Konsequenzen ergeben, dürfte ihn spätestens ein weiteres Urteil eines ordentlichen Gerichts darüber belehren, dass er erneut falsch liegt.
Die Millionenforderung des SVW würde ich allerdings der Höhe nach eher für eine Drohkulisse halten als für eine ernszunehmende Ausgangsposition für Verhandlungen.
Dass bei dem vereinbarten Schlichtungsgespäch nicht viel (wenn überhaupt irgendetwas) herauskommen wird, darf man wohl annehmen. Es sei denn, der Herr ließe plötzlich Hirn vom Himmel über dem Weserstadion (Sitz des Norddeutschen FV) regnen.
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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Oldenburger79 » 12.12.2016 14:22

Immer wieder, auch in dem Bericht, wird das Bild von David gegen Goliath oder den kleinen gallischen Dorf bemüht. Das ist doch alles auch nur Taktik um Sympathien zu bekommen.
Und wie in dem Bericht auch von Lothar Gans gesagt wird hätte sich auch der SV Wilhelmshaven erkundigen müssen ob man für den Spieler zahlen muß. Erst einkaufen und dann nicht zahlen ist auch keine Lösung, unanhängig davon ob man dann später rechtlich Recht bekommt.
Jetzt den Wiederaufstieg zu fordern halte ich immer noch für falsch, da ja, wie erwähnt, die Mannschaft ohnehin abgestiegen wäre. Und wenn überhaupt kann man höchstens einen Aufstieg, nicht aber drei Aufstiege einfordern, finanzielle Entschädigung sowieso nicht.
Man hätte ja auch schon im vorfeld versuchen können sich zu einigen, aber der SV Wilhelmshaven wollte ja immer die direkte Konfrontation.

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Re: SV Wilhelmshaven

Beitragvon Senf » 12.12.2016 15:22

Oldenburger79 hat geschrieben:Immer wieder, auch in dem Bericht, wird das Bild von David gegen Goliath oder den kleinen gallischen Dorf bemüht. Das ist doch alles auch nur Taktik um Sympathien zu bekommen.
Und wie in dem Bericht auch von Lothar Gans gesagt wird hätte sich auch der SV Wilhelmshaven erkundigen müssen ob man für den Spieler zahlen muß. Erst einkaufen und dann nicht zahlen ist auch keine Lösung, unanhängig davon ob man dann später rechtlich Recht bekommt.
Jetzt den Wiederaufstieg zu fordern halte ich immer noch für falsch, da ja, wie erwähnt, die Mannschaft ohnehin abgestiegen wäre. Und wenn überhaupt kann man höchstens einen Aufstieg, nicht aber drei Aufstiege einfordern, finanzielle Entschädigung sowieso nicht.
Man hätte ja auch schon im vorfeld versuchen können sich zu einigen, aber der SV Wilhelmshaven wollte ja immer die direkte Konfrontation.


Das Problem an dieser Argumentation ist, dass der SVW mit seinem Tun im Recht war / ist. In der Tat könnte es für die Verbände besser sein, den SV Wilhelmshaven aufsteigen, anstatt die Frage klären zu lassen, wie professionell der Amateursport ist. Mit dem Medienrummeln könnten sich ggf Sponsoren finden lassen, die ein finanzielles Überleben in der Regionalliga ermöglichen - mir schwebt da immer noch die Rechtsschutzversicherung als Trikotsponsor vor...
>>unsere Existenzen sind reine Unterhaltungsmechanismen...<<


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