Fussball WM 2010 in Südafrika absagen?

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Felissilvestris
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Fussball WM 2010 in Südafrika absagen?

Beitragvon Felissilvestris » 29.11.2007 00:10

In den letzten Tagen - insebsondere nach dem Mord an dem ehemaligen Austria Salzburg Torhüter Peter Burgstaller - ist die Diskussion um die Sicherheitslage in Südafrika in aller Munde.
Kann man in einem Land, in dem an einem Tag mehr Tötungsdelikte als in Deutschland in einem Jahr geschehen, eine Fussball WM austragen? Kann Südafrika für die Fans und die Spieler die nötige Sicherheit garantieren und die entsprechende Infrastruktur bereitstellen? Ich persönlich denke das nicht.

Meines erachtens sollte man solch ein Ereignis in einem anderen Land austragen - genauso wie die Olympischen Spiele nicht nach China gehören -.

Aber Blatter brauchte die afrikanischen Stimmen, um FIFA-Präsi zu werden und versprach eine WM nach Afrika zu geben. Marokko wäre wohl die sicherere, aber nicht unbedingt die bessere Wahl gewesen.

Meines erachtens ist Südafrika nicht WM-fähig und daher sollte man sich einen Ausweichort suchen.

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Beitragvon Tonifan » 29.11.2007 08:13

Lt. älterem kommentar von F.Beckenbauer . Deutschland wäre ein Ausweichsland . Aber die ziehen das mit aller macht durch . Man siehe die Europäische Finanzielle unterstützung für Südafrika im Sicherheitsberreich .
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel .

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Beitragvon Revo » 29.11.2007 12:10

richtig. afrika sollte man gleich ganz vergessen. warum dort irgendwas verbessern, wenn es hier schon alles gibt? aber bloß nicht vergessen einen zaun zu bauen, hinterher wollen die unfähigen afrikaner hinterher noch zu uns kommen... :roll:

au, backe...
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Beitragvon Feuerlein » 29.11.2007 13:27

Revo hat geschrieben:richtig. afrika sollte man gleich ganz vergessen. warum dort irgendwas verbessern, wenn es hier schon alles gibt? aber bloß nicht vergessen einen zaun zu bauen, hinterher wollen die unfähigen afrikaner hinterher noch zu uns kommen...



also mir gefällt dein vorschlag ungemein, sollte man mal in betracht ziehen ;)
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Beitragvon brünettes Luder » 29.11.2007 13:31

man sollte vielleicht erst due situation in südafrika verbessern bevor man denen eine wm gibt und nicht versuchen die situation zu verbessern weil eine wm stattfinden wird.
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Beitragvon Tonifan » 29.11.2007 14:48

So wie schon Felissilvestris bemerkte , Herr Blatter brauchte Afrikanische Stimmen .
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel .

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Beitragvon Bankwärmer » 29.11.2007 15:00

Tonifan hat geschrieben:So wie schon Felissilvestris bemerkte , Herr Blatter brauchte Afrikanische Stimmen .

"Politker rechnen so sehr mit der Stimme des Wählers,dass sie nicht mehr dazu kommen, sie zu hören" Von Werner Schneyder :wink:
Ihr baut Swimming-Pools für eure Brut, doch die ertrinkt da viel zu selten drin. Love A - Ramones

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Beitragvon Felissilvestris » 29.11.2007 16:16

Revo hat geschrieben:richtig. afrika sollte man gleich ganz vergessen. warum dort irgendwas verbessern, wenn es hier schon alles gibt? aber bloß nicht vergessen einen zaun zu bauen, hinterher wollen die unfähigen afrikaner hinterher noch zu uns kommen... :roll:

au, backe...


Der Tenor dieses Beitrags und die unterschwellige Unterstellung gefällt mir erst mal gar nicht.

Vielleicht sollte man sich vor Augen führen, dass das Auswärtige Amt vor der hohen Kriminalität (einschließlich hoher Gewaltkriminalität) in Südafrika warnt und für Besuche in Südafrika eine ganze Latte an Sicherheitshinweisen herausgibt.

Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.

* Bei Ausflügen in Nationalparks ( u.a. Tafelberg ) und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ( z.B. Rhodes Memorial ) sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Für Einzelreisende empfiehlt es sich hier generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen grösseren Reisegruppen zu suchen.

* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).

* Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.

* Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.

* Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

* Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.

Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen. Südafrikanische SIM-Karten mit Prepaid-Funktion („air time“) sind für unter 5 € erhältlich.


http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Suedafrika/Sicherheitshinweise.html


Wenn man sich diese Situation vor Augen führt, dann muss man sich tatsächlich fragen, wie man die WM, als Fan in diesem Land verbringen soll/kann. Selbst die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen während der WM-Quali-Auslosung haben den Mord an Peter Burgstaller nicht verhindern können.

Im Übrigen handelt es sich bei Südafrika um einen Souveränen und durchaus vermögenden Staat, der durchaus in der Lage sein sollte und sein muss, selbst für die Innere Sicherheit zu sorgen. Wenn dieser Staat das nicht kann, dann ist er in meinen Augen auch nicht in der Lage eine Fussball WM auszurichten.
Zuletzt geändert von Felissilvestris am 29.11.2007 18:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon say » 29.11.2007 16:36

Felissilvestris hat geschrieben:
Revo hat geschrieben:richtig. afrika sollte man gleich ganz vergessen. warum dort irgendwas verbessern, wenn es hier schon alles gibt? aber bloß nicht vergessen einen zaun zu bauen, hinterher wollen die unfähigen afrikaner hinterher noch zu uns kommen... :roll:

au, backe...


Der Tenor dieses Beitrags und die unterschwellige Unterstellung gefällt mir erst mal gar nicht.

Vielleicht sollte man sich vor Augen führen, dass das Auswärtige Amt vor der hohen Kriminalität (einschließlich hoher Gewaltkriminalität) in Südafrika warnt und für Besuche in Südafrika eine ganze Latte an Sicherheitshinweisen herausgibt.

Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.

* Bei Ausflügen in Nationalparks ( u.a. Tafelberg ) und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ( z.B. Rhodes Memorial ) sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Für Einzelreisende empfiehlt es sich hier generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen grösseren Reisegruppen zu suchen.

* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).

* Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.

* Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.

* Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

* Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.

Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen. Südafrikanische SIM-Karten mit Prepaid-Funktion („air time“) sind für unter 5 € erhältlich.


http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Suedafrika/Sicherheitshinweise.html


Wenn man sich diese Situation vor Augen führt, dann muss man sich tatsächlich fragen, wie man die WM, als Fan in diesem Land verbringen soll/kann. Selbst die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen während der WM-Quali-Auslosung haben den Mord an Peter Burgstaller verhindern können.

Im Übrigen handelt es sich bei Südafrika um einen Souveränen und durchaus vermögenden Staat, der durchaus in der Lage sein sollte und sein muss, selbst für die Innere Sicherheit zu sorgen. Wenn dieser Staat das nicht kann, dann ist er in meinen Augen auch nicht in der Lage eine Fussball WM auszurichten.


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JA ZU WM IN AFRIKA

Beitragvon DjMars » 29.11.2007 20:59

leute es findet auch alle 2 jahre ein african cup of nations statt, der findet nachwievor in afrika statt,
warum also sollten die afrikaner keine wm organisieren können?
vllt. bringen solche maßnahmen wie eine wm in afrika zu veranstalten mehr, als ewig entwicklungshilfe zu leisten und mit zich milliarden fördergeldern die taschen der bonzen zu füllen
Es wäre besser an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsorte für die Elenden zu vermehren

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Beitragvon Felissilvestris » 29.11.2007 21:52

Afrika Cup hin oder her. Die WM hat eine ganz andere Qualität, die Fans aus allen Ertdteilen anziehen soll. Es sollte ein Mindestmaß an Sicherheit für diese Fans gewährleistet werden müssen. Aber wie der Fall Burgstaller zeigt, bringen selbst verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in einem Golfressort keine Sicherheit.

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Beitragvon Feuerlein » 29.11.2007 21:58

sollen se die wm in süd afrika machen und danach sehen was se davon hatten ;)
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Beitragvon Felissilvestris » 29.11.2007 22:00

Finde ich aus Sicht der Fans, die gerne zur den Fussball WMs fahren - die ja bekanntlich nur alle vier Jahre stattfinden - ein wenig besch***eiden.

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Beitragvon Revo » 30.11.2007 11:22

jaja, hauptsache der gute europäische durschnittsspießer kann auch in ruhe mit seiner schwarz-rot-goldenen perücke durch die lande tingeln. dass es vielen afrikanischen fans gar nicht möglich ist - sowohl finanziell als auch visa-technisch - spiele ihrer mannschaften außerhalb ihres kontinents ist dagegen ja scheinbar egal. pech gehabt oder was?

ich wäre eigentlich froh, wenn wir diesmal vielleicht eine WM erleben, die nicht in diesem maße kommerziell und perfektionistisch durchorganisiert ist und dem gemeinen fan einigermaßen bezahlbare spiele und etwas freiere entfaltung bietet.

ach ja, wem südafrika zu gefährlich ist, der soll halt wegbleiben. (die meisten delegationen werden ohnehin - wie in südafrika üblich - durch private sicherheitsdienste abgeschrimt werden) oder vielleicht mal drüber nachdenken, warum wir dort derartige zustände haben. ja, das hat eben auch etwas mit enormen sozialen unterschieden zutun.
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Beitragvon Feuerlein » 30.11.2007 11:36

und hat doch auch mal was, statt der sonst immer so angeprisenen hooliganausschreitungen gibt es diesmal halt nur 64,25 morde ;)

im ernst, ich glaub man sollte nicht vo vorne weg schwarz malen (welch ein wortspiel...), ich glaub das wird ne klasse wm, deutschland wird weltmeister und alle haben sich lieb

(und wenn nich, dann wird halt nur noch in deutschland die wm ausgetragen)
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Beitragvon Tonifan » 30.11.2007 11:53

Feuerlein hat geschrieben:und hat doch auch mal was, statt der sonst immer so angeprisenen hooliganausschreitungen gibt es diesmal halt nur 64,25 morde ;)

im ernst, ich glaub man sollte nicht vo vorne weg schwarz malen (welch ein wortspiel...), ich glaub das wird ne klasse wm, deutschland wird weltmeister und alle haben sich lieb

(und wenn nich, dann wird halt nur noch in deutschland die wm ausgetragen)
Dein wort in Gottes Ohr . Ich werd dich dran erinnern . :wink:
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Beitragvon Okusz » 30.11.2007 12:24

Ich finde die haben ne Chance verdient eine WM auszurichten, und ich glaube auch das die das Sicherheitsproblem in den Griff bekommen.

Wenn nicht, dann gute nacht........
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Beitragvon Felissilvestris » 30.11.2007 15:00

Revo hat geschrieben:jaja, hauptsache der gute europäische durschnittsspießer kann auch in ruhe mit seiner schwarz-rot-goldenen perücke durch die lande tingeln. dass es vielen afrikanischen fans gar nicht möglich ist - sowohl finanziell als auch visa-technisch - spiele ihrer mannschaften außerhalb ihres kontinents ist dagegen ja scheinbar egal. pech gehabt oder was?



Das geht hier nicht um schwarz-rot-gold, sondern betrifft jeden Fan. Auch afrikanische Fans, die meinetwegen aus Nigeria oder Tunesien anreisen. Der Tenor hier eine latente Afrikafeindlichkeit zu unterstellen, finde ich reichlich unverschämt.

Revo hat geschrieben:ich wäre eigentlich froh, wenn wir diesmal vielleicht eine WM erleben, die nicht in diesem maße kommerziell und perfektionistisch durchorganisiert ist und dem gemeinen fan einigermaßen bezahlbare spiele und etwas freiere entfaltung bietet.


Es geht nicht um kommerzialsierte oder perfektionistische Spiele. Es geht um die Sicherheitslage in dem Land. Sehe da einen großen Unterschied. Für Eintrittspreise und die Kommerzialisierung der Fussball Weltmeisterschaften trägt die FIFA die Verantwortung. Für die Sicherheit trägt die Republik Südafrika die Verantwort. Ganz offensichtlich ist die Republik Südafrika nicht in der Lage die notwendige Sicherheit zu garantieren.

Revo hat geschrieben:ach ja, wem südafrika zu gefährlich ist, der soll halt wegbleiben.


Das ist kein Argument. Die Fussball-WM ist ein sportliches Ereignis, welches eine breite Weltöffentlichkeit interessiert. Diese sollte nicht deswegen ausgeschlossen sein, weil das Ausrichterland aufgrund von internen Definziten nicht in der Lage ist eine ausreichende Sicherheit zu garantieren.
Mit dem gleichen Argument könnte man auch die komplette Verschiebung von Fussballübertragungen ins Pay-TV begründen. Wer es sehen will, der solls halt bezahlen. Wer die Fussball-WM 2010 erleben will, der muss halt damit rechnen ermordet oder überfallen zu werden!?


Revo hat geschrieben:(die meisten delegationen werden ohnehin - wie in südafrika üblich - durch private sicherheitsdienste abgeschrimt werden) oder vielleicht mal drüber nachdenken, warum wir dort derartige zustände haben. ja, das hat eben auch etwas mit enormen sozialen unterschieden zutun.


Die Delegationen interssieren eher weniger in diesem Zusammenhang. Sondern vielmehr die Sicherheit der Fans. Aber wie der Fall Burgstaller zeigt, der Mitglied einer Delegation war, kann selbst durch zusätzliche Maßnahmen deren Sicherheit nicht mal annähernd garantiert werden.

Die dortigen Zustände sind sicherlich historisch bedingt. Dennoch sollte es eben die Aufgabe internationaler Sportverbände sein, die Fähigkeit der einzelnen Staaten zu überprüfen, ob sie ein solches Großereignis auszutragen können und zum zweiten welchen politischen Background die jeweiligen Staaten haben. So halte ich es für einen enormen Fehler des IOC die Olympischen Spiele an einen Staat zu vergeben, der die Menschenrechte mit Füßen tritt.
Südafrika ist meines Erachtens nicht in der Lage eine solche WM auszurichten, denn ein solches internationales Großereignis bedingt, dass man Besuchern aus aller Welt ein mindestmaß an Sicherheit bieten muss.


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