Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Soccer_Scientist » 12.09.2018 21:09

Dino hat geschrieben:Ich habe mir selbst jedenfalls erst einmal zumindest 10 Tage Denkpause verordnet.


Schreibst du hier trotzdem weiter?
In Gefahr und größter Not, bringt der Mittelweg den Tod.

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Pfeffersteak
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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Pfeffersteak » 12.09.2018 21:16

ganz ehrlich schreiben hier scheinbar viele während einer Denkpause. :D
Halt die Klappe . Ich hab Feierabend !

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AufstiegVfB
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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon AufstiegVfB » 13.09.2018 08:23

Feuerlein hat geschrieben:
Turbo Bruns hat geschrieben:

Och mimimi. Schlecht geschissen heute?
Und wenn der Verein untergeht, dann sicher nicht weil eine Fangruppe so lange schweigt, bis es wieder einen vernünftigen Dialog gibt.
Ich finde den Bericht der nwz sehr gut. Vor allem den Absatz, das berster gerne mit den Fans reden wollte - der Rest des Vorstandes aber Ihn davon abhielt. Sagt ja genug aus.


Diese Ausdrucksweise beweist, wes Geistes Kind Du bist! Wenn Du nicht in der Lage bist, Dich kultiviert zu artikulierren, dann lass es sein oder tue es in Deinen Kreisen!
Wenn der Vorstand das Gespräch nicht haben wollten, haben die ihre Gründe dafür, die ich verstehen kann. Sogenannte Fans, die dem
Verein schaden, braucht niemand. Diese Leute sollten sich eine andere Spielwiese suchen.
Vereinsleben ist auch Demokratie, und daran haben sich alle zu halten.
Die Schlauberberger hier sollten sich in Funktionen im Verein einbinden, dann können sie gestalten. Aber Krawall machen gehört sich nicht!
Das sind keine Fans! Fans helfen dem Verein und tragen nicht dazu bei, ihn kaputt zu machen!
:oops:
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Marsipulami
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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Marsipulami » 13.09.2018 08:55

Meiner Meinung nach sind zwei grundsätzliche Fragen in keinster Weise genügend aufgeklärt :

1. Wie hoch ist das Defizit eigentlich ?
Hier wird der Verein natürlich Öffentlich keine Stellung nehmen aber diese ist wichtig weil :
a) Die Gesellschaft wird mit 2 Millionen bewertet ; der Verein behält 1 Millionen Anteile (nicht wirkliches Geld aber das sind die 50+1)
b) Angeblich werden die Schulden von den restlichen Einlagen bezahlt und die Gesellschaft finanziert ; also wie viel Geld ist in der Kasse nach dem Schuldenschnitt und was geht in den Verein (den e.V) ?
Auch wäre gut zu wissen ob wirklich Einlagen (reelles Geld) + Schuldenschnitt der Gläubiger wirklich 1 Millionen repräsentieren oder ob ein Deal nach dem Motto "1 Euro Schulden gibt dir 1.25 Euro Anteil" (sowas wäre normal) gemacht wurde.

Wenn man diese erste Frage beantworten könnten wäre die Motivation und die Beweggründe des Verein (Vorstand) auch besser zu verstehen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht an Schulden die im hohen 6 stelligen Bereich sind sondern mehr im unteren - Logik dahinter ist einfach : Sonst wäre kein Geld mehr da um überhaupt den Verein & Erste durch diese Gesellschaft zu finanzieren (bei Kosten von 700.000 + für die Erste ; angenommener Wert aus der Lizenzerteilung von 2017/2017)

So und die zweite Frage ist für mich die wichtigste :

2. Warum haben alle Kontrollinstanzen Versagt ? (Aufsichtsrat, Mitgliederversammlung und Linzenzvergabe)
Mit Schulden die den Verein in eine finanzielle Schieflage wie diese gebracht haben und die angeblich über Jahre aufgehäuft wurden , war die Mitgliederversammlung letzten Herbst klar Betrug seitens der Verantwortlichen. Zusätzlich hätte der Ligaauschuss uns die Lizenz nicht erteilen dürfen

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon AufstiegVfB » 13.09.2018 09:29

Wenn der Verein gut beraten ist, wird er mit diesen Internas nicht in die Öffentlichkeit gehen.
Derartige Dinge zu regeln ist Angelegenheit der zuständigen Gremien. Diskutiert werden kann sowas in Mitgliederversammlungen pp.!
Derartig sensible Angelegenheiten würden die Geier, Neider und Missgünstlinge aus der Deckung holen und den Verein öffentlich demontieren. Der Verein ist keine Institution öffentlichen Rechts, sondern ein Zusammenschluss von Privatleuten. Die Öffentlichkeit hat
auch keinen Anspruch auf Zugang zu solchen Dingen.
Ich werfe den Verantwortlichen hier nichts vor. Sie haben so gehandelt, wie es geboten war und ist!
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Marsipulami
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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Marsipulami » 13.09.2018 10:11

Naja ...Ich habe in meiner zweiten Frage ja genau nachgefragt warum die Kontrollinstanzen versagt haben ; es wurde (meiner Meinung nach) spätestens auf der Mitgliederversammlung im Herbst letzten Jahres mit Vorlage des Geschäftsberichtes Unwahrheiten verbreitet

Mit Vorlage des ersten Gesellschaftsberichtes nächsten Jahres wird die Wahrheit auch ans Licht kommen ; dann wird es rauskommen. Dieser ist öffentlich Zugänglich

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon radieschen » 13.09.2018 12:45

So langsam bitte ich die Forenchefs mal mindestens die Gelbe Karte zu ziehen.
Auch mit diversen Ausdrucksweisen, wird der VfB nach außen geschädigt.
Einfach nicht auszuhalten - keine Argumente mehr, dann wird eben geklotzt!
Wer nach allen Seiten offen ist,
muß nicht ganz dicht sein!

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Kane » 13.09.2018 12:46

Achtet bitte auf euren Umgangston. Beleidigungen etc. haben hier nix zu suchen, sonst können die betreffenden Personen bald mal 10 Tage ohne Forum darüber nachdenken.
Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gerne behalten.

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon der neue cody » 13.09.2018 12:51

AufstiegVfB hat geschrieben:Die Schlauberberger hier sollten sich in Funktionen im Verein einbinden, dann können sie gestalten.
:oops:

der schlauberger, den du da angreifst, engagiert sich bereits in einer funktion beim VfB. auch critter z.b. hat mit dem cd nichts zu tun.
du hast da etwas gründlich mißverstanden. gesprächsbedarf, enttäuschung und kritik kommen nicht nur vom cd oder "den ultras"
Das V steht für Verein

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Feuerlein » 13.09.2018 13:15

AufstiegVfB hat geschrieben:
Feuerlein hat geschrieben:
Turbo Bruns hat geschrieben:

Och mimimi. Schlecht geschissen heute?
Und wenn der Verein untergeht, dann sicher nicht weil eine Fangruppe so lange schweigt, bis es wieder einen vernünftigen Dialog gibt.
Ich finde den Bericht der nwz sehr gut. Vor allem den Absatz, das berster gerne mit den Fans reden wollte - der Rest des Vorstandes aber Ihn davon abhielt. Sagt ja genug aus.


Diese Ausdrucksweise beweist, wes Geistes Kind Du bist! Wenn Du nicht in der Lage bist, Dich kultiviert zu artikulierren, dann lass es sein oder tue es in Deinen Kreisen!
Wenn der Vorstand das Gespräch nicht haben wollten, haben die ihre Gründe dafür, die ich verstehen kann. Sogenannte Fans, die dem
Verein schaden, braucht niemand. Diese Leute sollten sich eine andere Spielwiese suchen.
Vereinsleben ist auch Demokratie, und daran haben sich alle zu halten.
Die Schlauberberger hier sollten sich in Funktionen im Verein einbinden, dann können sie gestalten. Aber Krawall machen gehört sich nicht!
Das sind keine Fans! Fans helfen dem Verein und tragen nicht dazu bei, ihn kaputt zu machen!
:oops:


Was machst du denn so? Kannst dich ja bei der nächsten Abteilungsversammlung der fufa zum stelli aufstellen lassen, ich gebe da meinen Posten ab.

Und bzgl des CD, wenn se Stimmung machen sind es die tollen Fans, wehe sie kritisieren Mal was oder machen den Mund auf, dann schaden sie ja dem Verein und sind keine Fans.
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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Oldenburger79 » 13.09.2018 14:00

Marsipulami hat geschrieben:Meiner Meinung nach sind zwei grundsätzliche Fragen in keinster Weise genügend aufgeklärt :

1. Wie hoch ist das Defizit eigentlich ?
Hier wird der Verein natürlich Öffentlich keine Stellung nehmen aber diese ist wichtig weil :
a) Die Gesellschaft wird mit 2 Millionen bewertet ; der Verein behält 1 Millionen Anteile (nicht wirkliches Geld aber das sind die 50+1)
b) Angeblich werden die Schulden von den restlichen Einlagen bezahlt und die Gesellschaft finanziert ; also wie viel Geld ist in der Kasse nach dem Schuldenschnitt und was geht in den Verein (den e.V) ?
Auch wäre gut zu wissen ob wirklich Einlagen (reelles Geld) + Schuldenschnitt der Gläubiger wirklich 1 Millionen repräsentieren oder ob ein Deal nach dem Motto "1 Euro Schulden gibt dir 1.25 Euro Anteil" (sowas wäre normal) gemacht wurde.

Wenn man diese erste Frage beantworten könnten wäre die Motivation und die Beweggründe des Verein (Vorstand) auch besser zu verstehen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht an Schulden die im hohen 6 stelligen Bereich sind sondern mehr im unteren - Logik dahinter ist einfach : Sonst wäre kein Geld mehr da um überhaupt den Verein & Erste durch diese Gesellschaft zu finanzieren (bei Kosten von 700.000 + für die Erste ; angenommener Wert aus der Lizenzerteilung von 2017/2017)

So und die zweite Frage ist für mich die wichtigste :

2. Warum haben alle Kontrollinstanzen Versagt ? (Aufsichtsrat, Mitgliederversammlung und Linzenzvergabe)
Mit Schulden die den Verein in eine finanzielle Schieflage wie diese gebracht haben und die angeblich über Jahre aufgehäuft wurden , war die Mitgliederversammlung letzten Herbst klar Betrug seitens der Verantwortlichen. Zusätzlich hätte der Ligaauschuss uns die Lizenz nicht erteilen dürfen


Wurde doch eigentlich alles schon beantwortet, auch noch mit Zahlen untermauert.

http://vfb-oldenburg.de/vfb-oldenburg-stellt-weichen-auf-zukunft/

Aus heutiger Sicht wird nach Verkauf von 49% der Gesellschaftsanteile das Eigenkapital des Vereins um ca. 980.000 € verbessern. Davon ist mehr als die Hälfte inzwischen verkauft. Weitere Verkäufe sind in Kürze zu erwarten. Damit ist eine vollständige Erledigung der sogenannten Altlasten möglich. Die in der GmbH erzielten Gewinne stehen in Zukunft zu 51% dem Verein zu. Verluste hätte die GmbH zu tragen. Damit steuert der Verein auf eine lastenfreie Zukunft zu.

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Oldenburger79 » 13.09.2018 14:07

Der Stadtsportbund nimmt Stellung zum Dialog von Verein und Teilen der Fans.
Damit ist eigentlich alles gesagt.
Der Stadtsportbund hatte also schon früh erkannt dass auch der VfB an der Zeit wäre die Regionalligamannschaft auszugliedern.
Doch der alte Vorstand wollte dies wohl nicht.
Gerade der Stadtsportbund also ist der jetzigen Führung des VfB wohlgesonnen, vielleicht sollten dann mal endlich die Fans die dem noch negativ entgegenstehen einsehen dass so ziemlich alles im Verein jetzt in die richtigen Wege gelenkt wurde und sogar die Öffentlichkeit dem positiv gegenüber steht.

http://vfb-oldenburg.de/echo-zum-streit-zwischen-vorstand-und-fans/

Echo zum Streit zwischen Vorstand und Fans - Eine Stellungnahme von Ulrich Pohland vom Vorstand des Stadtsportbund
„Echo“ zum Bericht vom 05.09.2018, Sportteil:
„Streit mit Vorstand: Fans boykottieren Heimspiele“

Da stellt sich der Verein nach Jahren endlich strukturell besser auf, lernt aus dem Vergangenen und gestaltet positiv die Zukunft und es wird von einigen „Fans“ nicht anerkannt.Wenn der VfB Oldenburg sich nicht endlich die gesellschaftsrechtlich erforderliche Rechtsform für den professionellen Teil des Vereins gegeben hätte, könnten die Fans generell Fußball vom VfB Oldenburg in der zweiten Kreisklasse anschauen.

Ich ziehe meinen Hut vor Klaus Berster und seinen Vorstandskollegen, dass sie in einer derart schwierigen Situation mit vollem Engagement und zusätzlich viel eigenem Geld den VfB Oldenburg vor der Insolvenz gerettet haben.

Die Vorgänger des jetzigen Vorstands haben sich leider beratungsresistent gegenüber unseren Vorschlägen zur Ausgliederung des wirtschaftlichen Zweckbetriebes gezeigt, denn professioneller Sport ist ein Geschäft und dieses wird in Gesellschaftsformen wie z.B. einer AG oder einer GmbH geführt. Und wie der Name es schon sagt: Gesellschaft mit beschränkter Haftung. In dieser Rechtsform ist der Verein geschützt, er haftet nämlich nicht mit seinem gesamten Kapital, sondern nur mit dem von ihm gezeichneten.

Da der VfB Oldenburg e.V. 51 % der Gesellschaftsanteile hält, kann er auch die Geschicke der Gesellschaft bestimmen, Fans und Verein, was will man mehr? Verein gerettet, Haftungsbeschränkung eingeführt, Spielbetrieb in der Regionalliga gesichert, Vorstand mit sportlichem und wirtschaftlichem Sachverstand gewählt, so wird Zukunft gestaltet.

Ich wünsche dem VfB Oldenburg viel Glück, dem Vorstand das notwendige Durchhaltevermögen und den Fans die Einsicht, dass der kritisierte Weg der richtige ist und gemeinsam beschritten werden sollte.

Ulrich Pohland
Vorstand Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Vereins- und Organisationsentwicklung

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Marsipulami » 13.09.2018 14:09

Oldenburger79 hat geschrieben:
Marsipulami hat geschrieben:Meiner Meinung nach sind zwei grundsätzliche Fragen in keinster Weise genügend aufgeklärt :

1. Wie hoch ist das Defizit eigentlich ?
Hier wird der Verein natürlich Öffentlich keine Stellung nehmen aber diese ist wichtig weil :
a) Die Gesellschaft wird mit 2 Millionen bewertet ; der Verein behält 1 Millionen Anteile (nicht wirkliches Geld aber das sind die 50+1)
b) Angeblich werden die Schulden von den restlichen Einlagen bezahlt und die Gesellschaft finanziert ; also wie viel Geld ist in der Kasse nach dem Schuldenschnitt und was geht in den Verein (den e.V) ?
Auch wäre gut zu wissen ob wirklich Einlagen (reelles Geld) + Schuldenschnitt der Gläubiger wirklich 1 Millionen repräsentieren oder ob ein Deal nach dem Motto "1 Euro Schulden gibt dir 1.25 Euro Anteil" (sowas wäre normal) gemacht wurde.

Wenn man diese erste Frage beantworten könnten wäre die Motivation und die Beweggründe des Verein (Vorstand) auch besser zu verstehen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht an Schulden die im hohen 6 stelligen Bereich sind sondern mehr im unteren - Logik dahinter ist einfach : Sonst wäre kein Geld mehr da um überhaupt den Verein & Erste durch diese Gesellschaft zu finanzieren (bei Kosten von 700.000 + für die Erste ; angenommener Wert aus der Lizenzerteilung von 2017/2017)

So und die zweite Frage ist für mich die wichtigste :

2. Warum haben alle Kontrollinstanzen Versagt ? (Aufsichtsrat, Mitgliederversammlung und Linzenzvergabe)
Mit Schulden die den Verein in eine finanzielle Schieflage wie diese gebracht haben und die angeblich über Jahre aufgehäuft wurden , war die Mitgliederversammlung letzten Herbst klar Betrug seitens der Verantwortlichen. Zusätzlich hätte der Ligaauschuss uns die Lizenz nicht erteilen dürfen


Wurde doch eigentlich alles schon beantwortet, auch noch mit Zahlen untermauert.

http://vfb-oldenburg.de/vfb-oldenburg-stellt-weichen-auf-zukunft/

Aus heutiger Sicht wird nach Verkauf von 49% der Gesellschaftsanteile das Eigenkapital des Vereins um ca. 980.000 € verbessern. Davon ist mehr als die Hälfte inzwischen verkauft. Weitere Verkäufe sind in Kürze zu erwarten. Damit ist eine vollständige Erledigung der sogenannten Altlasten möglich. Die in der GmbH erzielten Gewinne stehen in Zukunft zu 51% dem Verein zu. Verluste hätte die GmbH zu tragen. Damit steuert der Verein auf eine lastenfreie Zukunft zu.


Leider nein , hier ist nur von Eigenkapital die Rede (980.000) das sagt rein gar nichts darüber wo der Verein steht ; bitte Denke mal darüber nach welche Zahlen im Herbst genannt wurden ..wenn Ich danach gehe was in der Mitteilung steht würde es ja gar keine Schulden gaben...der Verein steht nicht 980.000 Euro besser da...das Eigenkapital muss zum teil verwendet werden um die Schulden zu begleichen....was Bleibt übrig und wie hoch waren die Schulden wirklich...und warum haben die Kontrollinstanzen versagt ?

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Kane » 13.09.2018 14:13

Marsipulami hat geschrieben:bitte Denke mal darüber nach welche Zahlen im Herbst genannt wurden ..wenn Ich danach gehe was in der Mitteilung steht würde es ja gar keine Schulden gaben...der Verein steht nicht 980.000 Euro besser da...das Eigenkapital muss zum teil verwendet werden um die Schulden zu begleichen....was Bleibt übrig und wie hoch waren die Schulden wirklich...und warum haben die Kontrollinstanzen versagt ?


Das die Zahlen vom Herbst nicht stimmen konnten, sollte eigentlich klar sein. Wenn der Verein die Schulden begleichen kann, muss er andersrum keine Kredite/Raten mehr bedienen, sprich er steht besser da als vorher. Man kann dann (mal wieder) quasi von 0 anfangen.
Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gerne behalten.

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Oldenburger79 » 13.09.2018 14:18

Marsipulami hat geschrieben:
Oldenburger79 hat geschrieben:
Marsipulami hat geschrieben:Meiner Meinung nach sind zwei grundsätzliche Fragen in keinster Weise genügend aufgeklärt :

1. Wie hoch ist das Defizit eigentlich ?
Hier wird der Verein natürlich Öffentlich keine Stellung nehmen aber diese ist wichtig weil :
a) Die Gesellschaft wird mit 2 Millionen bewertet ; der Verein behält 1 Millionen Anteile (nicht wirkliches Geld aber das sind die 50+1)
b) Angeblich werden die Schulden von den restlichen Einlagen bezahlt und die Gesellschaft finanziert ; also wie viel Geld ist in der Kasse nach dem Schuldenschnitt und was geht in den Verein (den e.V) ?
Auch wäre gut zu wissen ob wirklich Einlagen (reelles Geld) + Schuldenschnitt der Gläubiger wirklich 1 Millionen repräsentieren oder ob ein Deal nach dem Motto "1 Euro Schulden gibt dir 1.25 Euro Anteil" (sowas wäre normal) gemacht wurde.

Wenn man diese erste Frage beantworten könnten wäre die Motivation und die Beweggründe des Verein (Vorstand) auch besser zu verstehen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht an Schulden die im hohen 6 stelligen Bereich sind sondern mehr im unteren - Logik dahinter ist einfach : Sonst wäre kein Geld mehr da um überhaupt den Verein & Erste durch diese Gesellschaft zu finanzieren (bei Kosten von 700.000 + für die Erste ; angenommener Wert aus der Lizenzerteilung von 2017/2017)

So und die zweite Frage ist für mich die wichtigste :

2. Warum haben alle Kontrollinstanzen Versagt ? (Aufsichtsrat, Mitgliederversammlung und Linzenzvergabe)
Mit Schulden die den Verein in eine finanzielle Schieflage wie diese gebracht haben und die angeblich über Jahre aufgehäuft wurden , war die Mitgliederversammlung letzten Herbst klar Betrug seitens der Verantwortlichen. Zusätzlich hätte der Ligaauschuss uns die Lizenz nicht erteilen dürfen


Wurde doch eigentlich alles schon beantwortet, auch noch mit Zahlen untermauert.

http://vfb-oldenburg.de/vfb-oldenburg-stellt-weichen-auf-zukunft/

Aus heutiger Sicht wird nach Verkauf von 49% der Gesellschaftsanteile das Eigenkapital des Vereins um ca. 980.000 € verbessern. Davon ist mehr als die Hälfte inzwischen verkauft. Weitere Verkäufe sind in Kürze zu erwarten. Damit ist eine vollständige Erledigung der sogenannten Altlasten möglich. Die in der GmbH erzielten Gewinne stehen in Zukunft zu 51% dem Verein zu. Verluste hätte die GmbH zu tragen. Damit steuert der Verein auf eine lastenfreie Zukunft zu.


Leider nein , hier ist nur von Eigenkapital die Rede (980.000) das sagt rein gar nichts darüber wo der Verein steht ; bitte Denke mal darüber nach welche Zahlen im Herbst genannt wurden ..wenn Ich danach gehe was in der Mitteilung steht würde es ja gar keine Schulden gaben...der Verein steht nicht 980.000 Euro besser da...das Eigenkapital muss zum teil verwendet werden um die Schulden zu begleichen....was Bleibt übrig und wie hoch waren die Schulden wirklich...und warum haben die Kontrollinstanzen versagt ?


Du verstehst nicht ganz was ich geschrieben habe. In dem Bericht den ich erwähnt habe wurde doch darauf eingegangen dass das Eigenkapital um 980.000,00 € verbessert wird. Und dass davon eben die Schulden beglichen werden können.

]Aus heutiger Sicht wird nach Verkauf von 49% der Gesellschaftsanteile das Eigenkapital des Vereins um ca. 980.000 € verbessern. Davon ist mehr als die Hälfte inzwischen verkauft. Weitere Verkäufe sind in Kürze zu erwarten. Damit ist eine vollständige Erledigung der sogenannten Altlasten möglich. Die in der GmbH erzielten Gewinne stehen in Zukunft zu 51% dem Verein zu. Verluste hätte die GmbH zu tragen. Damit steuert der Verein auf eine lastenfreie Zukunft zu.[/i]

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon der neue cody » 13.09.2018 14:25

Oldenburger79 hat geschrieben:http://vfb-oldenburg.de/echo-zum-streit-zwischen-vorstand-und-fans/

[i]Echo zum Streit zwischen Vorstand und Fans - Eine Stellungnahme von Ulrich Pohland vom Vorstand des Stadtsportbund
„Echo“ zum Bericht vom 05.09.2018, Sportteil:
„Streit mit Vorstand: Fans boykottieren Heimspiele“

Da stellt sich der Verein nach Jahren endlich strukturell besser auf, lernt aus dem Vergangenen und gestaltet positiv die Zukunft und es wird von einigen „Fans“ nicht anerkannt.


eben diese "kritik" an den "fans" zeigt doch, daß sich der mann nicht mit den anliegen befaßt hat und einfach nur jegliche kritik diskreditieren möchte. es hat sich niemand gemeldet, der eine ausgliederung grundsätzlich ablehnt. es gibt kritik am wie, an mangelnder gesprächsbereitschaft, an magelndem interesse für anliegen zu detailfragen der ausgliederung und an der art und weise, wie jegliche kritik und jedes nachfragen abgewürgt werden soll. nicht am fakt der ausgliederung an sich.
Das V steht für Verein

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Marsipulami » 13.09.2018 16:03

Du verstehst nicht ganz was ich geschrieben habe. In dem Bericht den ich erwähnt habe wurde doch darauf eingegangen dass das Eigenkapital um 980.000,00 € verbessert wird. Und dass davon eben die Schulden beglichen werden können.

]Aus heutiger Sicht wird nach Verkauf von 49% der Gesellschaftsanteile das Eigenkapital des Vereins um ca. 980.000 € verbessern. Davon ist mehr als die Hälfte inzwischen verkauft. Weitere Verkäufe sind in Kürze zu erwarten. Damit ist eine vollständige Erledigung der sogenannten Altlasten möglich. Die in der GmbH erzielten Gewinne stehen in Zukunft zu 51% dem Verein zu. Verluste hätte die GmbH zu tragen. Damit steuert der Verein auf eine lastenfreie Zukunft zu.[/i][/quote]

Ich denke Ich verstehe dich schon...nur , es stehen maximal 980.000 zur Verfügung (wenn alle Anteile verkauft sind) um :
1. Schulden zu bezahlen (Altlasten)
2. Den laufenden Betrieb zu finanzieren (weil ja kein Geld mehr da ist)
3. Die Gesellschaft auszustatten

Nun stell dir doch mal die Frage : wenn aus diesem Topf die o.g. Zahlungen gemacht werden und man nicht gleich das gesamte Eigenkapital wieder aufbraucht , was wird denn noch übrig bleiben ? oder was waren eigentlich die Schulden ? mal spekulieren ....es wurde ja immer gesagt (leider von vielen) das die Schulden 400.000 waren - es sei einmal dahingestellt ob dies der Fall wirklich war/ist...dann würden also noch 580.000 übrig sein ...und davon muss ja der Spielbetrieb zum Teil mitfinanziert werden weil wir ja mehr Ausgaben als Einnahmen haben/hatten..zumindest bis sich die Erste konsolidiert hat oder die Einnahmen wieder höher sind...

Mir geht es sicher nicht um den genauen Wert hier oder da mehr um das Gesamte....Ich werde aus den Zahlen einfach nicht schlau...wann und wo sind diese Verluste eingefahren worden ? und dann ist es auch richtig hier Klarheit zu schaffen...weil der erste Geschäftsbericht der Gesellschaft im Herbst 2019 (oder wann immer das Geschäftsjahr rüber ist) wird ein Teil dieser Antworten geben und Ich gehe davon aus das dies nicht unbedingt das wiederspielt was Allgemein angenommen oder kommuniziert wurde.

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Jonny - VfB » 13.09.2018 16:31

Sponsorengelder dürften auch noch in die Fußballgesellschaft einfliessen ....
Die sind mit Sicherheit von den gekauften Anteilen getrennt.

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon PiR » 13.09.2018 17:30

Oldenburger79 hat geschrieben:Der Stadtsportbund nimmt Stellung zum Dialog von Verein und Teilen der Fans.
Damit ist eigentlich alles gesagt.
Der Stadtsportbund hatte also schon früh erkannt dass auch der VfB an der Zeit wäre die Regionalligamannschaft auszugliedern.
Doch der alte Vorstand wollte dies wohl nicht.
Gerade der Stadtsportbund also ist der jetzigen Führung des VfB wohlgesonnen, vielleicht sollten dann mal endlich die Fans die dem noch negativ entgegenstehen einsehen dass so ziemlich alles im Verein jetzt in die richtigen Wege gelenkt wurde und sogar die Öffentlichkeit dem positiv gegenüber steht.



Zeig mir mal bitte die Personen, die sich konsequent gegen den Schritt der Ausgliederung ausgesprochen haben. Hier wird immer wieder die gleiche Masche gefahren: Den Leuten unterstellen, es ginge hier lediglich um die Änderung der Rechtsform. Ermüdend.

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Re: Mehr Sicherheit für den VfB Oldenburg - Leistungsfußball soll in Kapitalgesellschaft übertragen werden

Beitragvon Ralvfb » 13.09.2018 17:37

Marsipulami hat geschrieben:Ich denke Ich verstehe dich schon...nur , es stehen maximal 980.000 zur Verfügung (wenn alle Anteile verkauft sind) um :
1. Schulden zu bezahlen (Altlasten)
2. Den laufenden Betrieb zu finanzieren (weil ja kein Geld mehr da ist)
3. Die Gesellschaft auszustatten


1. Korrekt. 2. Falsch. 3. Falsch mit Einschränkungen: die 50k€ zur Gründung der GmbH sind Teil von 1. und auch Teil der "Aussatttung der Gesellschaft".

Die GmbH finanziert sich schon jetzt nur über Sponsorengelder, Eintrittsgelder, Verkauf aus Merch und Spenden. Die 980k€ gehören nur dem e. V., der aber die Schulden von früher trägt (und damit tilgen will).

Details auf der ordentlichen Delegiertenversammlung im Herbst bitte direkt bei V/AR erfragen. Spekulationen und Halbwissen bitte beenden.
Für ein Nordwest-Stadion!


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