Initiative NordWestStadion

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Feuerlein » 10.03.2018 14:51

Ach Leute. Glaubt doch nicht im Ernst, das nen paar Traversen und 2,3 Klappsitze reichen. Sry aber das ist naiv. Um auch nur halbwegs Konkurrenz fähig zu sein Bedarf es nen ordentlichen VIP Bereich, ne ordentliche Sitztribüne, nen netten heimblock und nen halbwegs tauglichen Gästeblock. Wenn man von nem kleineren Stadion redet wäre whv optimal. Aber auch dafür bedarf es Platz. Und geld. Das hat damals rund 8 Mio Mark gekostet wenn ich mich Recht entsinne. Heute wären es vermutlich auch 8 Mio euro. Mal eben 3 Stufen in dornstede hinsetzen, das reicht für die zweite in der Landesliga (wenn sie da Mal wieder spielen sollten)
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Blaue Elise » 10.03.2018 15:05

Richtig Feuerlein, ich erinnere auch nur ungern an die letzten beiden Spiele in Dornstede vor ein paar Jahren, als sie die Laufbahn am Marschweg erneuerten und gegen Ottersberg und Uelzen da gespielt werden musste.
Man war sich hier doch auch immer einig, dass Dornstede einfach zu weit draußen liegt, von fehlender Infrastruktur ganz zu schweigen.
Die haben mich als Aushilfe eingestellt, ich bin da die kleinste Nummer und Heinz Wäscher guckt mich mit dem Arsch nicht an! (Peter Schlönzke)

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon JanW » 10.03.2018 15:22

Schon mal was von Shuttlebussen gehört? Das geht alles, wenn man nur will... Man man man, ey.
Das sind Augenblicke im Fussball, da fliegen dir richtig die Backsteine in die Fresse !

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Blaue Elise » 10.03.2018 15:32

Dann können wir auch in Rastede spielen! :wink:
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Oldenburger79 » 11.03.2018 13:55

Ich glaube in der momentanen Situation haben wir andere Probleme als einen überstürzten Stadionumzug aus Boykottgründen. Man sollte eher die derzeitigen Ausfälle an Spielen der Stadt als neues Argument für einen irgendwann stattfindenen Neubau vorlegen.

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Toni Tore 2002 » 11.03.2018 13:59

Pit hat ja eigentlich auch nur ne Frage gestellt. :wink:
"Wir schlugen Hertha, wir schlugen Pauli, wir schlugen Meppen sowieso, Hannover 96, Bayer Uerding', das war 'ne Show!"

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Oldenburger79 » 11.03.2018 14:14

Wer weiß was die NWZ daraus machen würde. ;)

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Blaue Elise » 19.05.2018 16:38

Frage: Der VfB hat zuletzt zwar nicht so gespielt, dass er sich für ein neues Stadion aufgedrängt hätte. Dennoch steht ein Stadion alle paar Jahre wieder auf der Tagesordnung. Wie denkt der Oberbürgermeister darüber?

Krogmann: Der VfB hat gerade den Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft – dazu meinen Glückwunsch.
Dass ich Fußballfan bin, ist ja kein Geheimnis. Wir haben mit unserer Machbarkeitsstudie gezeigt, dass wir ein Stadion an der Weser Ems Halle bauen könnten. Aber dazu muss der VfB – oder ein anderer Club – nachweisen, dass es dauerhaft erfolgreichen Fußball in Oldenburg geben kann. Daran fehlt es momentan. Deshalb liegt das Thema derzeit auf Eis.

https://www.nwzonline.de/interview/interview-oldenburg-wird-weiter-wachsen_a_50,1,2663331385.html
Die haben mich als Aushilfe eingestellt, ich bin da die kleinste Nummer und Heinz Wäscher guckt mich mit dem Arsch nicht an! (Peter Schlönzke)

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon onlyVfB » 19.05.2018 16:46

Wie oft hat Herr Krogmann betont das die Stadionsiskussion unabhängig vom Tabellenstand geführt werden sollte? Jetzt wieder Rolle rückwärts....... :omg:
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Kane » 19.05.2018 16:57

Reg dich ab.. nach der Politik in den letzten 2 Jahren vom VfB, habe ich absolut nix anderes erwartet und das ist auch berechtigt.
Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gerne behalten.

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Lyrico » 19.05.2018 17:30

onlyVfB hat geschrieben:Wie oft hat Herr Krogmann betont das die Stadionsiskussion unabhängig vom Tabellenstand geführt werden sollte? Jetzt wieder Rolle rückwärts....... :omg:

dabei ging es wohl eher darum das ein Stadion unabhängig vom 3.Liga Aufstieg gebaut werden sollte. Also das der Aufstieg nicht Voraussetzung sei. Dabei ging es wohl aber sportlich darum das man dauerhaft oben mitspielt (ähnlich wie Flensburg). Das ein Stadion auch gebaut werden sollte wenn man so unbeständig spielt, dass man sich erst am letzten Spieltag überhaupt für die 4. Liga rettet war da sicher nicht mit inbegriffen.
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Frank aus Oldb
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Frank aus Oldb » 19.05.2018 18:09

Lyrico hat geschrieben: ...dass man sich erst am letzten Spieltag überhaupt für die 4. Liga rettet war da sicher nicht mit inbegriffen.

so siehts aus! das muss schon alles hamonieren. das ist auch erstmal ganz weit hinten.
wenn sich insgesamt den verein betreffend eine kontinuität einstellt, wird man sicher
wieder offen dafür sein. das muss bloß "hand und fuß" haben.
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BMP
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon BMP » 19.05.2018 20:11

Frank aus Oldb hat geschrieben:
Lyrico hat geschrieben: ...dass man sich erst am letzten Spieltag überhaupt für die 4. Liga rettet war da sicher nicht mit inbegriffen.

so siehts aus! das muss schon alles hamonieren. das ist auch erstmal ganz weit hinten.
wenn sich insgesamt den verein betreffend eine kontinuität einstellt, wird man sicher
wieder offen dafür sein. das muss bloß "hand und fuß" haben.

Das wird diesmal so weit in den Keller gerutscht sind ist keine Normalität bei uns. Also die absolute Ausnahme. Wie soll man denn Kontinuität nachweisen? Sollen wir die nächsten 20 Jahre immer um die ersten fünf Plätze mitspielen? Dann wird man uns auch fragen, warum es mit dem Aufstieg nicht funktioniert. Man sollte endlich mal Nägel mit Köpfen machen und in spätestens fünf Jahren damit anfangen ein neues Stadion zu bauen. Der ganze Mist aus den letzten hundert Jahren kann ja wohl kein Maßstab sein. Wir können nicht alles falsch gemacht haben, seit der Fastinsolvenz im Jahre 2000. Wir haben uns aus einer immer besser gewordenen 5. Liga heraus den Weg in die Regionalliga erarbeitet. Wir haben nebenbei ein eigenes Jugendleistungszentrum auf den Weg gebracht. Ein weiterer Baustein darauf ist der JFV, der Jugendliche auf den Leistungssport vorbereitet. Davon profitieren neben dem VfB Oldenburg und dem VfL Oldenburg auch andere Vereine. Das einzige Problem das wir im oldenburger Fußball dadurch haben, das wir voraussichtlich in der nächsten Saison zwei oldenburger Regionalligavereine haben werden. Oldenburg ist eine Fußballstadt, das hat der VfB Oldenburg in früheren Jahren nicht nur in den wenigen Jahren seiner Zweitligazugehörigkeit gezeigt, sondern auch in den vielen Jahren seiner Drittligazugehörigkeit. Es kann nicht sein, das man irgendwann an das Tor der Dritten Liga anklopft und dann in Bremen, Osnabrück oder Wilhelmshaven spielen muss, weil es in einer Großstadt Oldenburg kein geeignetes Stadion gibt. Es gibt eine Machbarkeitsstudie, die den Standort Maastrichter Straße für realisierbar hält. Daher ist das Marschwegstadion keine weitere Option. Es wird Zeit einen Stadionneubau vorzubereiten und in die Tat umzusetzen.
Zuletzt geändert von BMP am 20.05.2018 07:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon onlyVfB » 19.05.2018 21:03

Genau auf den Punkt gebracht!
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Frank aus Oldb
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Frank aus Oldb » 19.05.2018 22:38

das ist doch alles träumerei und fern ab von dem was der "normale" oldenburger war nimmt.
erstmal wird man 5 jahre brauchen um das von den so oft gepriesenen heilsbringern wieder
in ordnung zu bringen was die versaut haben. wenn man weiterhin der meinung ist "wir sind
ja eh die besten, und schaut mal was wir alles geschafft haben" lachen echt bald die hühner.
wenn man mit solchen aus der vergangenheit stammenden argumenten kommt macht man
sich nur lächerlich. ich nehme es jetzt mal vorweg... es wird eine befragung der oldenburger
bürger geben. da bin ich ja dann mal gespannt was dabei raus kommt wenn danach gefragt
wird ob oldenburg ein neues stadion braucht. ich finde man sollte es erstmal schaffen das der
allgemeinheit glaubhaft vermittelt wird das ein vorteil durch ein neues stadion entsteht. dazu
gehört aber nun mal der spielerische erfolg, und nicht nur das kurze aufflammen in einer saison.
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon BMP » 19.05.2018 23:09

Keine Ahnung wohin du eigentlich willst. Man sollte die Oldenburger überzeugen. Wenn man selber meint, es soll nicht wirklich sein, dann wird man nie gewinnen. Auf der einen Seite setzt du dich für den Verein ein, aber glaubst scheinbar nicht mal an den selben.
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Schranzi386 » 20.05.2018 07:01

Die Diskussionn gibt es schon seit so vielen Jahren und passt gut ins Sommerloch.

Damals hiess es, wenn der VfB von der 5. in die 4. Liga aufsteigt kann man darüber reden. Nun liest es sich so, dass man mind. in der Dritten Liga spielen muss , dass ernsthaft darüber nachgedacht wird. Würde man in der Dritten Liga spielen, würde vermutlich gesagt werden, ja ab 2. Liga kann man darüber nachdenken ein neues zu bauen.

Allein aufgrund des hohen Sanierungsaufwandes des Stadions am Marschweg sollte man ein neues bauen. Dies sehen viele Bürger/innen leider nicht, die sehen nur die Kosten für den Neubau und sind direkt dagegen.

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Ralvfb
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Ralvfb » 20.05.2018 10:13

Meine Gedanken zum Thema der Bereitstellung von städtischen Mitteln zum Bau eines Fußballstadions in Oldenburg:

Es gibt gute Argumente, die für einen Bau sprechen, jedoch auch solche dagegen. Die Entscheidung ist aus Sicht vieler Menschen in Oldenburg und der Region umzu von großer Tragweite, da aus Sicht vieler die Zukunftsperspektive des professionellen Fußballs in Oldenburg auf dem Spiel steht - und damit die Zukunft eines nicht unwesentlichen kulturellen Angebots für die Region.

Folgende Gedanken fanden bislang kaum oder kein Gehör, können jedoch bei Entscheidungsfindung Beachtung finden und einbezogen werden.

Der VfB Oldenburg war in der Vergangenheit sportlich erfolgreich, bis hin zum Beinahe-Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. In dieser Zeit wurde das Begeisterungspotential erkennbar, die Fußball vom VfB Oldenburg in der Region auslösen kann.

Bereits mit Verkauf des Stadions Donnerschwee durch den VfB Oldenburg und Umzug in das Marschwegstadion (folgend: MWS) wurde das Thema Stadionneubau in Oldenburg diskutiert. Der damalige Manager des VfB Oldenburg Rudi Assauer hat 1991/92 seinen Verbleib in Oldenburg unter anderem an der Entscheidung zum Stadionbau festgemacht. Seit mehr als 25 Jahren wird das Thema Stadionneubau kontrovers diskutiert.

Welche Chancen bietet der Stadionneubau?
Der Neubau eines Stadions bietet eine Grundlage für professionellen Fußball in Oldenburg und eine wertvolle Zukunftsperspektive für die vielen Nachwuchsfußballer der Stadt und Region. Die aktuell von Funktionsträgern des VfB Oldenburg, Zuschauern, Fans und Wirtschaftspartnern (Sponsoren) wahrgenommenen Nachteile des MWS können bei Planung eines Stadionneubaus berücksichtigt und behoben werden. Investitionen, die im MWS zwingend erforderlich werden, können größtenteils eingespart werden.

Lizenzauflagen, die in naher Zukunft auch für den Regionalligabetrieb gelten werden, sind ohne Aufwendung hoher Investitionen in die aktuelle Spielstätte MWS nicht erfüllbar - z. B. in eine im MWS aufgrund der Autobahn aufwändigere und nicht wirtschaftlich sinnvoll umsetzbare Flutlichtanlage, die ab der Saison 18/19 in der Regionalliga verpflichtend sein wird. In der Folge wäre auch ein Regionalligabetrieb ohne Investition in das MWS nicht realisierbar. Vereine mit dem Anspruch auf Regionalliga-Niveau müssten auf Sportstätten im Umland zurückgreifen (z. B. in Rastede). Oldenburg wäre hier nicht konkurrenzfähig.

Zuschauer und Wirtschaftspartner beklagen fehlende Atmosphäre im MWS, die z. B. durch große Entfernung des Spielfelds von den Rängen, zu große Größe des Stadions insgesamt und geringe Zuschauerzahlen geprägt wird. Zuschauer bleiben u. a. auch deshalb fern, da die Tribüne zugig ist und keinen wirklichen Wetterschutz bietet. Die fehlende Flutlichtanlage ermöglicht Spielbetrieb nur am Sonntagnachmittag, was zusätzlich Zuschauer fernhalten kann, die eher Veranstaltungen mit Event-Charakter am Freitagabend suchenWeiter bedingt das Fehlen der Flutlichtanlage, dass aufgrund von rechtlichen Vorgaben des Niedersächsichen Fußballverbands NFV ein Anstoß nur bis 18:30 Uhr stattfinden darf. Das MWS ist allein aus diesen Gründen schon zeitnah nicht geeignet für Austragungen im Regionalligafußball.

Sponsoren finden im MWS keine drittligattaugliche Infrastruktur vor - seien es VIP-Lounges oder eine angemessene Anzahl an Parkplätzen, die im professionellen Fußballsponsoring von Sponsoren größerer Größenordnung erwartet werden. Dies ist ein weiterer Wettbewerbsnachteil für den VfB Oldenburg, der die Gewinnung von Partnern zusätzlich erschwert.

Ein Stadion böte jedoch nicht nur dem VfB Oldenburg Chancen - auch andere Nutzungskonzepte erscheinen denkbar, die durch die Betreibergesellschaft der Weser-Ems-Hallen (folgend: WEH) organisiert werden und ihr somit eine zusätzliche Wirtschaftsperspektive bieten könnte. Dies können unter anderem Tagungen in den VIP-Räumlichkeiten sein, die das bisherige Angebot der WEH ergänzen. Das kulturelle Angebot der weiter wachsenden Stadt Oldenburg könnte mehr Anschluss an andere Städte vergleichbarer Größe erhalten - wenn auch andere Herausforderungen wie der ebenfalls seit mehr als 25 Jahren beklagte Mangel an hochwertiger Hotel-Infrastruktur in ausreichender Quantität angegangen und behoben werden könnte.

Im Hinblick auf Parkraum und Anfahrt zum MWS bietet ein potentieller Stadionneubau ebenfalls deutliche Vorteile. . Während der ÖPNV am Wochenende außerhalb des Stadtkerns nicht nur bei hohen, sondern bereits bei geringen Zuschauerzahlen im MWS Kapazitätsgrenzen erreichtni, ergäbe sich am potentiellen Standort des Stadionneubaus an der Maastrichter Straße durch die unmittelbare Nähe zum ZOB und zum Bahnhof eine deutlich bessere Anreisemöglichkeit, und gemeinsame Ticketangebote (Eintrittskarte und Bus/Bahn) könnten umgesetzt werden. Zudem stünden an der WEH deutlich mehr Parkplätze zur Verfügung, als dies bisher und künftig am MWS realisierbar ist. Veranstaltungen im MWS konkurrieren mit dem Olantis und sorgen dort für zusätzliche Spannungen. Für barrierefrei befahrbare Behindertenparkplätzegibt es bis heute keine Lösung am MWS.


Welche Risiken / Kosten stehen dem gegenüber?
Mittel aus dem Haushalt der Stadt Oldenburg, die für einen Stadionbau aufgewendet werden, können nicht für andere Zwecke verwendet werden. Auch andere Interessenvertreter haben Ideen zur Verwendung der Haushaltsmittel. Investitionen in die Sanierung / Instandhaltung bestehender Sporthallen, den Bau neuer Sporthallen, aber auch Investitionen in öffentliche Infrastruktur wie z. B. Kitas, das Olantis oder Schulräume können mit einem Budget zum Stadionneubau konkurrieren. Dieses Argument gilt jedoch für sämtliche Ausgaben, die im städtischen Haushalt vorgesehen sind.

Der Gesamthaushalt 2017 der Stadt Oldenburg beträgt etwa 500 Mio. €, darin enthalten ein geplantes Investitionsvolumen von ca. 59 Mio. € (Quelle: http://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung/finanzen/haushalt-2017-genehmigt.html). Die Machbarkeitsstudie zum Stadionbau zeigt auf, dass Kosten in Höhe von ca. 20 Mio. € erwartet werden - also einmalig ca. 34% des Investitionsvolumens eines mit dem Jahreshaushalt 2017 der Stadt Oldenburg vergleichbaren Jahreshaushaltes. Vor dem Hintergrund, dass bereits über 25 Jahre über das Thema diskutiert wird, erscheint diese Summe gering. In den Folgejahren entfielen voraussichtlich weitere Investitionen in das MWS, die zudem gegengerechnet werden können.

Rechnet man die aktuell erforderlichen, bei Stadionneubau aber im MWS entfallenden Kosten der dortigen zeitnah erforderlichen Sanierung / des dortigen Ausbaus gegen, so verringert sich diese Summe erneut erheblich. Und bezieht man das Konzept des aktuell aufgrund der Marktlage günstig umsetzbaren Verkaufs der Grünflächen am MWS zur Umnutzung für qualitativ hochwertige Wohnflächen mit ein, verbleibt ein voraussichtlich lediglich einstelliger Millionenbetrag an Mehrbelastung des Haushalts 2017 für den Stadionbau. Aber auch ohne den Verkauf der Grünflächen neben dem MWS wird kurz- und mittelfristig ein hoher einstelliger Millionenbetrag fällig: entweder durch zwingende Maßnahmen (Betonsanierung) oder lizenzrechtliche Vorgaben (u.a. Flutlicht und damit auch Lichtschutz für die angrenzende Stadtautobahn, Funktionsräume und weiteres). Da zudem nach 18:30 Uhr aufgrund rechtlicher, nur spezifisch am MWS bestehender Auflagen kein Anpfiff mehr erfolgen darf, erscheinen weitere Invesitionen im MWS nicht wirtschaftlich oder sinnvoll. .

Wird ein Stadionneubau sportlichen Erfolg garantieren?
Nein. Weder Geld, noch ein neues Stadion garantieren sportlichen Erfolg und wirtschaftliche Prosperität. Jedoch gilt der Umkehrschluss: bleibt es bei der Situation im MWS, so wird der VfB Oldenburg es weiter schwer haben, Sponsoren zu gewinnen und Zuschauerzahlen zu steigern. Die Folge ist eine weiterhin angespannte finanzielle Situation des Vereins, die Chancen zur gezielten und wirtschaftlich nachhaltigen Verstärkung der Mannschaft und damit sportlicher Erfolge weiter verhindert und damit den Teufelskreis schließt: ohne Geld kein Erfolg, und ohne Erfolg kein Geld. Der Stadionneubau ist daher völlig zurecht einzuschätzen als eine Voraussetzung für sportlichen Erfolg und professionellen Fußball - nicht als Belohnung (sinngemäß zitiert nach Oberbürgermeister Jürgen Krogmann). Die Entscheidung des Rates über den Stadionneubau ist damit als Entscheidung über die Bewahrung der Chance auf professionellen Fußball in Oldenburg zu werten - oder über die endgültige Absage an professionellen Fußball.

Wie sieht die Zukunft des professionellen Fußballs ohne Stadionneubau aus?
Der VfB Oldenburg wird in naher Zukunft im MWS nicht mehr die Lizenzauflagen für die Regionalliga erfüllen können, da wie zuvor beschrieben u.a. Flutlicht zeitnah Lizenzvoraussetzung werden wird. Es bleiben dann drei Alternativen:
Alternative 1: ökonomisch nicht sinnvolle Investitionen ins MWS, die von der Stadt getragen werden, da der VfB Oldenburg dies bei aktueller Finanzsituation nicht tragen kann und schon heute nicht Eigentümer, sondern lediglich Mieter der Immobilie ist. Geld, welches dann in das MWS investiert wird, wäre im Stadionneubau wesentlich wirtschaftlicher aufgehoben, da hier die o. g. Nachteile aller Interessensgruppen adressiert und wirtschaftlicher investiert werden kann.
Alternative 2: das Ausweichen auf alternative regionalligataugliche Stadien. Heimspiele des VfB müssten so in Rastede oder Jeddeloh ausgetragen werden - sicher auch im Sinne des Stadtmarketings Oldenburgs nicht förderlich.
Alternative 3: die dauerhafte Aufgabe der Bestrebungen nach Realisierung von professionellem Fußball in Oldenburg.

Andere Beispiele aus der Bundesrepublik zeigen exemplarisch, dass mit einer neuen Infrastruktur eine wirtschaftliche und damit auch sportliche Weiterentwicklung einhergehen kann. So konnte z. B. der 1. FC Magdeburg, der aus einer zum VfB vergleichbaren Position heraus startete, durch einen Stationneubau Grundlagen für wirtschaftlichen Erfolg legen, der einen folgenden sportlichen Erfolg bedingte. Die Handballdamen des VfL Oldenburg und die Basketballer der EWE Baskets konnten ebenfalls nach Umzug in die keine EWE-Arena große sportliche Erfolge realisieren, die auch mit auf eine aus Hallenbau und -miete resultierende Verbesserung der wirtschaftlichen Situation zurückzuführen sind.

Kann ein Stadionneubau nicht auch später beschlossen werden - z. B. nach Aufstieg des VfB in den professionellen Fußball / die 3. Liga?
Es bietet sich aktuell die Chance, an einem aus Sicht der Machbarkeitsstudie optimalen Standort ein Stadion zu errichten. Diese Chance ist historisch einmalig: zu Beginn der Diskussion vor 25 Jahren war das Areal nicht ausreichend entwickelt. Bei Verpassen der Chance heute wird eine alternative Entwicklung für den Standort Maastrichter Straße gefunden werden, die einen Stadionneubau dauerhaft verhindern wird. Die Lage ist nach Erkenntnissen der Machbarkeitsstudie am besten geeignet, und zieht - anders als alternative Lagen im Marschwegviertel oder am Fliegerhorst - keine sicherheitsrelevanten Problemstellungen nach sich. Zuschauergruppen der Gäste könnten per Bahn anreisen und kontrolliert ins Stadion geleitet werden. Anwohner von Wohnquartieren wie dem Marschwegviertel oder allen Straßenzügen zwischen HBF und potentiellen Stadionstandorten würden so nicht beeinträchtigt werden.

Zudem ist die Bewirtschaftung durch den Betreiber der WEH aufgrund der unmittelbaren Integration in dessen Standort optimal abbildbar. Entscheidet sich der Rat gegen einen Stadionbau, so geht die dafür ideal geeignete Fläche verloren. Sollte diese Entscheidung von Stadt oder Verein oder Wirtschaft in Zukunft dann anders gefällt werden, so bliebe nur die Möglichkeit des Baus im Oldenburger Umland - bzgl. der Umwegrentabilität und weiterer Aspekte die ungünstigste Lösung.

Welche weiteren Effekte kann ein Stadionneubau mit sich bringen?
Nicht nur die Chance auf professionellen Fußball, der das kulturelle Angebot der Stadt bereichern würde - auch die Chance auf weitere Veranstaltungen aus Sport, Musik und Unterhaltung wären in Oldenburg umsetzbar – in den neuen, großzügigen Hospitality-Angeboten. Aktuell werden die Flächen am Bahnhof ebenfalls beplant. Wird hier ein ganzheitliches Konzept umgesetzt, welches auch den Bau eines ebenfalls in Oldenburg fehlenden qualitativ und quantitativ hochwertigen Hotelbaus umfasst, so wäre dies eine deutlich wahrnehmbare Steigerung der Attraktivität Oldenburgs. Ein Umstand, der auch anderen Initiativen der Stadt - beispielsweise zur Gewinnung von Fachkräften - in die Karten spielen und Oldenburg insgesamt attraktiver machen würde. Oldenburg und Umland umfassen mehr als 300.000 Einwohner. Im Hinblick auf andere Städte dieser Größenordnung ist Oldenburg aktuell im Nachteil.

Es liegt in der Hand des Rates zu entscheiden, inwieweit Chancen erhalten / geschaffen werden oder endgültig eine Absage erteilt wird. Die aus einem Stadionbau entstehenden Chancen sind groß. Die Kosten erscheinen vor dem Hintergrund der bereits 25 Jahre andauernden Diskussion und mit dem Ausblick, in den kommenden Jahren weitere Umwegrentabilität zu erreichen, angemessen und können aktuell auch als realisierbar eingeschätzt werden. Es geht um die Frage, ob sich die Stadt Oldenburg neben Handball und Basketball auch die Chance auf professionellen Fußball als Volkssportart mit größtem Zuschauerinteresse erhalten möchte . Eine Entscheidung gegen den Stadionbau wirkt sich langfristig nachteilig auf die Attraktivität der Stadt aus aufgrund von möglichen resultierenden Einschränkungen im kulturellen Angebot, vor allem aber durch das endgültige Verhindern von professionellem Fußball in Oldenburg. Rückwirkend kann die verpasste Chance nicht korrigiert werden, da die optimal geeignete Fläche bei Alternativnutzung für immer verloren ginge.

Der Rat sollte für den Stadionbau stimmen.
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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Stoertebecker » 20.05.2018 10:15

Das beste Beispiel ist Holstein Kiel.

Der sportliche Erfolg hat das wachsen der Infrastruktur überholt und dann wird es alles teurer, weil es möglichst schnell umgesetzt werden muss.

In Magdeburg haben sie das Stadion in Zeiten der Regionalliga gebaut und profitieren heute im Profibereich davon.

Man muss sich schon frühzeitig dafür entscheiden, ob ein neues Stadion gebaut wird oder man irgendwann Geld im Marschweg versenkt

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Re: Initiative NordWestStadion

Beitragvon Zonny » 20.05.2018 10:42

Alles richtig, aber wir sollten jetzt schauen das wir einen guten Kader zusammenbekommen und nächste Saison unter den top 5 landen.
Dann sollte man auch energisch dieses Thema wieder angehen und Druck auf die Politik machen und vor allem die Bürger mal aufklären.

Viele Infostände in der Stadt aufbauen und Diskussionsrunden mit Bürgern halten. Quasi von Stadtteil zu Stadtteil gehen.

Da wünsche ich mir das die FUFA mit dem neuen GS was erreichen kann.

Denn auf andere dürfen wir uns nicht verlassen
“Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.”
Yoda


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